Besuch in Elbasan/Albanien

 


Der 3. November 2006 war für uns in Elbasan, vor allem für Sr. Slavka und mich, ein besonderer Tag. Unsere Provinzoberinnen Sr. Salome Strasser (Bayerische Provinz) und Sr. Darija Krhin (Slowenische Provinz) haben es trotz vieler anderer Verpflichtungen möglich gemacht, uns mit Frau Huber, der Vorsitzenden der Albanienhilfe Kolping Weilheim e.V., und Pfarrer Apel aus Weilheim zu besuchen.
Das Flugzeug landete pünktlich in Nene Teresa Tirana/Rinas. Daheim warteten die Kinder gespannt und voller Vorfreude schon am Eingang. Mit großer Herzlichkeit nahmen sie die motra (Schwestern) auf.
Sowohl Sr. Salome als auch Sr. Darija spürten die Freude beim Empfang und die liebevolle Atmosphäre im Kinderheim, in dem diese Kinder, die sonst Straßenkinder wären, leben können.

Besonderes Interesse der Besucher galt der Erweiterung des Hilfsprojekts von Albanienhilfe Weilheim, der Ausbildungs- und Wohnmöglichkeit für junge Mädchen und Frauen. Sie waren überrascht und erfreut, wie schön und zweckmäßig der Bau gelungen und die Ausstattung schon fortgeschritten ist.
Ab 15. November beginnen hier Kurse für Englisch, PC und Nähen, später werden diese zu Lehrgängen ausgeweitet. Es ist auch gut möglich, Sommerkurse verschiedener Art zu geben.
Zu diesem neuen Projekt haben Schulschwestern ganz viel beigetragen. Für jede Gabe und für ihr Gebet sagen wir allen Schwestern, Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Kindern, Schülerinnen und Schülern in den Schulschwestern-Einrichtungen ein herzliches "Vergelt’s Gott"!
In den drei Gottesdiensten, die wir in den Tagen hier gemeinsam feiern konnten, gedachten wir besonders aller, die uns verbunden sind und dem hier begonnenen Werk weiterhelfen.
 

 


Sr. Salome und Sr. Darija haben die 6-stündige, nicht ganz ungefährliche Fahrt nach Lac im Norden Albaniens nicht gescheut, um dort die Suppenküche und den Kindergarten von der Albanienhilfe Weilheim zu besuchen.
Diese Einrichtungen werden von Schwestern aus Kroatien betreut. Gerne hätten wir noch viel mehr von Land und Leuten gezeigt, doch am Montag, 6. November, hieß es schon wieder Abschied nehmen.
 
Wir hoffen auf ein anderes Mal! Vielen Dank Ihnen, Sr. Salome und Sr. Darija, es war so gut, dass Sie da waren = shume te mire! Viele Grüße Ihnen allen von Sr. Slavka und mir und ganz besonders faleminderit (Danke) von den Kindern!
Sr. Almuth Bösele

 

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