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| Unsere Fahrt nach Rumänien zur Ewigen
Profess von Schwester Mariana |
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| Freitag, 19.08.2011 Während sich Tausende Jugendliche auf den Weg zum Weltjugendtag nach Madrid machten, reisten einige Schulschwestern zur Ewigen Profess von Schwester Mariana Ghera nach Timişoara, Rumänien. Eine Gruppe fuhr mit dem Mutterhausbus, und die zweite Gruppe flog. |
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| Nach einer 13-stündigen Fahrt kam die „Busgemeinschaft“, von der
Sonne aufgeheizt, müde, aber glücklich in Timişoara an. Gut gestärkt
durch ein leckeres Abendessen bei der Hausgemeinschaft fuhr ein Teil der
Gäste weiter zur Unterkunft bei Salvatorianern. |
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Samstag, 20.08. Am Samstag Vormittag gab uns Schwester Claudia eine interessante Stadtführung durch das wunderschöne Timişoara. |
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| Am Nachmittag erkundeten wir die ehemaligen und
gegenwärtigen Wirkungsstätten der Armen Schulschwestern: - den Kindergarten - die Notre Dame Kirche - das jetzige und das ehemalige Kloster |
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| In den Erholungsphasen bestaunten wir den schönen Klostergarten. Dieser sprach alle unsere Sinne an, besonders die Augen und den Gaumen. | |
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Sonntag, 21.08. Am Sonntag war’s dann endlich soweit. Um 10.00 Uhr begann der Festgottesdienst mit der Ewigen Profess von Schwester Mariana in unserer Notre Dame Kirche. Es war dort die erste Profess nach über 40 Jahren. |
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Schwester Alvera begrüßte die Festgäste. |
| Hauptzelebrant war der Generalvikar der Diözese
Timişoara, H.H. Johann Dirschl, mit ihm zelebrierten Pfarrer Zolt
Szilvágyi, Pfarrer László Wonerth und Pater Berno Rupp SDS. Der Domchor
von Timişoara trug mit seinem schönen Gesang zur festlichen Gestaltung bei. In der Einleitung erinnerte Pfarrer Szilvágyi an den Aufruf von Papst Benedikt an die Ordensleute beim Weltjugendtag: „Wir brauchen euch, ihr seid ein lebendiges Wort des Evangeliums!“ |
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| Ihre Ewige Profess war für Schwester Mariana die Antwort
auf die Liebe Gottes. Dementsprechend wählte sie die Lesungen (Kol
3,12.14-17 und ISG K 2 1.2 / K 15.1 / K 4.2)
und das Evangelium
(Joh 15, 9-17). |
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| Generalvikar Johann Dirschl predigte, wie in der Diözese
Timişoara üblich, dreisprachig, in deutsch, rumänisch und ungarisch.
Anhand des Symbols der Kerze erläuterte er das Geschehen der Profess.
Beim Entzünden der Professkerze an der Osterkerze vereinigt sich die
Flamme der Liebe Christi mit der Liebe von Schwester Mariana. Auch
werden Kerzen aus wertvollem Bienenwachs hergestellt, und bei Festen
entzünden wir Kerzen; sie schenken uns ihr Licht in der Dunkelheit, denn
schon eine kleine Flamme reicht aus, um die Finsternis zu erhellen. Dies
sah der Prediger als den Sendungsauftrag von Schwester Mariana, und er
forderte sie außerdem auf, Christi Hände und Füße zu sein. Im zweiten Teil der Predigt ging er auf die Bedeutung der einzelnen Gelübde ein. Die Ehelosigkeit bezeichnete er als ein Sich-Verschenken für Christus und die Kirche, die Armut als Freiheit des Herzens durch die Unabhängigkeit von den Dingen und den Gehorsam als Nachfolge Christi im Hören auf den Vater. |
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| Nach der Predigt lud unsere Provinzoberin, Schwester
Charlotte Oerthel, Schwester Mariana ein, die Ewige Profess abzulegen,
und Schwester Mariana antwortete mit einem kräftigen „Ich bin bereit“.
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Während der Allerheiligenlitanei legte sich Schwester Mariana als Zeichen der Ganzhingabe an Christus auf den Boden. |
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| Die Professkerze wurde an der Osterkerze entzündet und ihr überreicht mit den Worten: „Nimm hin das Licht Christi“. | |
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| Schwester Charlotte lud nun Schwester Mariana ein, ihre Antwort auf die Liebe Christi zu geben. Nach der Antiphon „Nach deiner Verheißung halte mich, und ich lebe …“ sprach Schwester Mariana die Gelübdeformel. Sie gelobte gottgeweihte Ehelosigkeit, evangelische Armut und apostolischen Gehorsam in Gemeinschaft zu leben gemäß der Konstitution der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. | ![]() |
Anschließend legte sie die handgeschriebene Gelübdeformel auf den Altar und unterschrieb die Professurkunde. |
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| Als Zeichen der endgültigen Aufnahme in die Ordensgemeinschaft empfing Schwester Mariana von Schwester Charlotte den Friedensgruß, und sie überreichte ihr ein Kreuz als Zeichen dafür, dass sie ausschließlich in der Nachfolge Christi steht und so am österlichen Geheimnis, an Tod und Auferstehung des Herrn, Anteil hat. | ![]() |
| Die Gaben Brot und Wein für das eucharistische Mahl wurden zum Altar gebracht. | ![]() |
| Den Abschluss der Eucharistiefeier bildete das feierliche
Segensgebet. Während des Auszugs sang die Gemeinde voll Freude das Te Deum. |
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Beim Festessen konnten Familie, Schwestern und Freunde Schwester Mariana gratulieren und die Gemeinschaft genießen. |
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| Um 15.30 Uhr versammelten wir uns in der Notre Dame Kirche zur Dankvesper mit dem Thema „Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude“. |
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Der festliche Tag klang mit einem geselligen Beisammensein im Klostergarten aus. |
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| Montag, 22.08. Um die Kühle der frühen Morgenstunden auszunutzen, startete die Busgemeinschaft nach einem kräftigen Frühstück bei den Schwestern um 5.45 Uhr – !!! – die Rückfahrt. Der Abschied fiel uns allen schwer, weil wir uns bei unseren rumänischen Mitschwestern ganz daheim gefühlt und ihre großzügige Gastfreundschaft sehr genossen hatten. Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott! |
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