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To: karolina@schulschwestern.de
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Willkommen auf der Internet-Seite von Radio Vatikan !
Hier finden Sie unsere Nachrichten vom 22.6.2006
- Spitzen-Ernennung im Vatikan: Tarcisio Bertone wird neuer Kardinalsta=
atssekret=E4r -
- Papst-Appell f=FCr die Christen in Israel, Iran und Irak -
- Vatikan fordert Integration, nicht Assimilierung von Moslems in Europ=
a -
____________________________________
Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: Stefan von Kempis
Redaktionsschluss 16.00 Uhr=20
THEMEN DES TAGES:
Vatikan: Neuer Kardinalstaatssekret=E4r
Die Kurienreform unter Papst Benedikt schreitet voran. Das Kirchenoberh=
aupt hat heute den Genueser Erzbischof Kardinal Tarcisio Bertone (71) z=
um Kardinalstaatssekret=E4r ernannt. Gleichzeitig nahm der Papst den R=
=FCcktritt des bisherigen Amtsinhabers Angelo Sodano (78) an. Stichtag =
der Amts=FCbergabe ist der 15. September 2006. Am selben Tag wird eine =
weitere Abl=F6se erfolgen: Der bisherige =93Au=DFenminister=94 des Heil=
igen Stuhles, Erzbischof Giovanni Lajolo (71), =FCbernimmt dann die Age=
nden des vatikanischen Governatorats als dessen Pr=E4sident. Papst Bene=
dikt nahm heute den R=FCcktritt des bisherigen Governatorats-Chefs Kard=
inal Edmund Casimir Szoka (78) an.
Der Kardinalstaatssekret=E4r ist das wichtigste Amt des Heiligen Stuhle=
s nach dem des Papstes. Mit Bertone tritt erstmals seit langem ein Kirc=
henmann an die Spitze des Staatssekretariats, der nicht aus dem diploma=
tischen Dienst stammt. Kardinal Bertone, ein Salesianer Don Boscos, war=
 von 1995 bis 2002 Sekret=E4r der vatikanischen Glaubenskongregation un=
d damit der engste Mitarbeiter des damaligen Pr=E4fekten Kardinal Josep=
h Ratzinger. Der Norditaliener, der am 2. Dezember 1934 in Romano Canav=
ese geboren wurde, gilt als hervorragender Kirchenrechtler, als komprom=
issloser Verfechter des Lebensschutzes sowie als diplomatisch geschickt=
 F=FCr den Vatikan bereitete er etwa die R=FCckkehr des abtr=FCnnigen =
Bischofs Emmanuel Milingo nach Rom vor. Im Auftrag Papst Johannes Paul =
II. k=FCmmerte er sich um die Ver=F6ffentlichung des dritten Geheimniss=
es von Fatima.
Als Oberhirte Genuas machte Bertone immer wieder durch sachkundige Komm=
entare von sich reden. Im Streit um die Mohammed-Karikaturen rief er zu=
r M=E4=DFigung auf und warte vor =93neuen Kreuzz=FCgen=94. Allerdings r=
iet er auch zum Boykott des inzwischen verfilmten Bestsellers =93Sakril=
eg=94. Als die Italiener =FCber eine Liberalisierung des italienischen =
Bioethik-Gesetzes abstimmen sollten, empfahl der Genueser Erzbischof de=
n Katholiken =93zivilen Ungehorsam=94. Bei Radio Vatikan war Bertone re=
gelm=E4=DFig auf Sendung: Oft kommentierte der sportbegeisterte Kirchen=
mann montags Fu=DFball-Events vom Wochenende.
Erzbischof Giovanni Lajolo war bis zu seiner Berufung in den Vatikan in=
s Amt des "Au=DFenministers" p=E4pstlicher Nuntius in Deutschland; er g=
ilt als guter Kenner und Freund der deutschen Kirche. (rv)
Steckbrief: Kardinal Bertone
Wer ist der k=FCnftige Kardinalstaatssekret=E4r des Vatikans? Tarcisio =
Bertone wurde im Dezember 1934 in einem Dorf in der Provinz Turin gebor=
en; er ist das f=FCnfte von acht Kindern. Mit 16 Jahren trat er in den =
Salesianer-Orden ein, studierte dann Philosophie und Theologie in Turin=
 und Rom und erwarb einen Doktor im Kanonischen Recht. Priester wurde e=
r 1960.
Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil arbeitete er an der r=F6mischen S=
alesianer-Hochschule - zun=E4chst als Professor f=FCr Moraltheologie, d=
ann als Professor f=FCr Kanonisches und V=F6lkerrecht. Dabei arbeitete =
er auch an der neuen Ausgabe des Kirchenrechts mit. Ende der achtziger =
Jahre machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Vercelli.
1995 kam Bertone dann aber nach Rom zur=FCck, und zwar als Sekret=E4r d=
er damals von Kardinal Joseph Ratzinger geleiteten Glaubenskongregation=
 Sieben Jahre lang war Bertone der engste Mitarbeiter des deutschen Ka=
rdinals, dann machte ihn Johannes Paul im Jahr 2003 zum Erzbischof von =
Genua. An dem Konklave, aus dem Joseph Ratzinger letztes Jahr als Papst=
 hervorging, nahm Bertone als Kardinal teil. Nach drei Jahren in Genua =
ist der hagere Norditaliener k=FCnftig im Staatssekretariat von neuem J=
oseph Ratzingers - Benedikts - engster Mitarbeiter. (rv)
Vatikan: Bertone =FCber Papst Benedikt
Zur Nachlese: Der Genueser Erzbischof Kardinal Tarcisio Bertone am 22. =
April 2005 in einer ersten Reaktion auf die Wahl Kardinal Joseph Ratzin=
gers zum Papst.
=93Die erste Herausforderung (an den neuen Papst) ist die Verk=FCndigun=
g des Evangeliums, die Neu-Evangelisierung. Der Papst hat uns Kardin=E4=
le in besonderer Weise darum gebeten, ihn bei dieser titanischen Aufgab=
e zu unterst=FCtzen, die Vernunft des Glaubens an die Menschen unserer =
Zeit heranzutragen. Auch wenn mancher Philosoph an der N=FCtzlichkeit z=
weifelt, die =82Vernunft des Glaubens=92 weiterzugeben: das zu tun, ist=
, wie wir glauben, gerade in der Gegen=FCberstellung von menschlicher R=
ationalit=E4t und Glaube wichtig. Darin hat uns Kardinal Ratzinger gera=
dezu erzogen=93.
Also eine klare christliche Identit=E4t=85.
=93Eine klare christliche Identit=E4t, um mit allen Angeh=F6rigen welch=
er Religion auch immer, oder mit Ungl=E4ubigen, in Dialog zu treten. Wi=
r m=FCssen von einem Verst=E4ndnis, von einem Zeugnis der eigenen Glaub=
ensidentit=E4t ausgehen und dann, im Respekt gegen=FCber den anderen, i=
n den Dialog eintreten, so wie auch Kardinal Ratzinger das im Gespr=E4c=
h mit Andersdenkenden getan hat. Als zweite gro=DFe Herausforderung hat=
 er die Erf=FCllung des II. Vatikanischen Konzils genannt. Denn das ist=
 ein unvollendetes Werk. Ebenso wie die Einheit zwischen den Christen. =
Er sagte: nicht nur im Dialog, sondern auch mit konkreten Gesten. Ich g=
laube, er wird uns =FCberraschen. Er sagte in seiner Antrittsrede, Joha=
nnes Paul II. hat uns eine j=FCngere, eine mutigere und eine freiere Ki=
rche hinterlassen. Er ist ein Mann der gro=DFen intellektuellen Freihei=
t. Und damit wird die Welt =FCberraschen =96 die christliche wie die ni=
cht christliche.=93 (rv)
Vatikan: Papst-Appell f=FCr Nahost
Mit Sorge kommentiert Papst Benedikt XVI. die Lage in Nahost. Vor der V=
ollversammlung der katholischen Hilfswerke f=FCr den Nahen Osten meinte=
 der Papst zun=E4chst mit Blick auf das Heilige Land: "Alle Christen w=
=FCnschen sich, im Heiligen Land immer eine lebendige christliche Gemei=
nschaft vorzufinden. Doch diese hat schwerwiegende Probleme: wegen der =
Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und Armut und wegen der zahllosen Einsch=
r=E4nkungen, die zu noch mehr Armut f=FChren. Das ist f=FCr uns alle Gr=
und zum Leid und macht es auch den kommenden Generationen immer mehr un=
m=F6glich, im Land zu bleiben. =C4hnliches beobachten wir auch im Irak =
oder im Iran...
Was tun? Ich rufe alle Verantwortlichen dazu auf, neue Wege zu finden, =
um die Bed=FCrfnisse der Menschen dort zu stillen und zum gegenseitigen=
 Respekt zwischen Kulturen und Religionen beizutragen."
Ebenfalls beim Papst war heute der scheidende =F6sterreichische Vatikan=
-Botschafter Helmut T=FCrck. (rv)
Vatikan: Das Prinzip Gegenseitigkeit
Migration in und aus L=E4ndern mit islamischer Mehrheit - ein heikles T=
hema. Der P=E4pstliche Migrantenrat hat letzten Monat auf seiner Vollve=
rsammlung dar=FCber nachgedacht und legt heute =DCberlegungen dazu vor.=
 Integration, nicht Assimilierung - das empfiehlt der Migrantenrat des =
Papstes mit Blick auf die Moslems, die in wachsender Zahl nach Europa o=
der Nordamerika einwandern. "Speziell Katholiken" sollten sich ihres ei=
genen Glaubens vergewissern und - so das Schlussdokument w=F6rtlich - "=
in der Perspektive einer Neuevangelisierung" Zeugnis f=FCr Christus geb=
en. Weiter hei=DFt es: "Selbstverst=E4ndlich m=FCssen dabei die Mensche=
nrechte und Freiheiten der einen im Einklang mit den Menschenrechten un=
d Freiheiten der anderen gesehen werden" - das ber=FChmte Prinzip der G=
egenseitigkeit. Islamische Zuwanderer im Westen m=FCssten "die kulturel=
le und religi=F6se Identit=E4t der Gesellschaften, die sie aufnehmen, r=
espektieren." Die Politiker und die Gesellschaft insgesamt sollten klar=
 sagen, was sie "von der islamischen Kultur tolerieren k=F6nnen" und wa=
s nicht. "Auch in den islamischen L=E4ndern" w=FCnscht sich Benedikts M=
igrantenrat "eine Unterscheidung zwischen ziviler und religi=F6ser Sph=
=E4re" - und mehr Rechte f=FCr "Christen und allgemein arme Gastarbeite=
r" in L=E4ndern mit mehrheitlich islamischer Bev=F6lkerung. Die Kirche =
d=FCrfe nicht daran gehindert werden, Seelsorge an Christen in solchen =
L=E4ndern zu betreiben; die ber=FChmte Forderung nach einer Kirche in M=
ekka findet sich in dem Dokument allerdings nicht.
Der vollst=E4ndige Text ist auf der deutschen Homepage von Radio Vatika=
n zug=E4nglich <http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?=
c=3D84163>. (rv)
UNO: Religionsfreiheit immer wichtigeres Thema
Die Vereinten Nationen haben eine Sonderberichterstatterin zum Thema Re=
ligions- und Glaubensfreiheit; sie hei=DFt Asma Jahangir und war vor ei=
n paar Tagen zu Gespr=E4chen im Vatikan, wo sie auch vom Papst empfange=
n wurde. Sie sagte uns =FCber Religionsfreiheit: "Das ist ein komplexes=
 Thema, =FCber das die UNO lange Jahre debattiert hat. Ein wirklich kom=
pliziertes Problem. Erst 1981 war die UNO imstande, eine Erkl=E4rung ge=
gen Intoleranz oder Diskriminierung aus religi=F6sen und Glaubensgr=FCn=
den zu verabschieden. 1986 gab es dann erstmals einen eigenen Berichter=
statter zu dem Thema. Religionsfreiheit geh=F6rt zu den Menschenrechten=
, ist sogar zentral f=FCr sie. Hier im Vatikan haben wir vor allem =FCb=
er einen m=F6glichen Dialog mit der Islamischen Konferenz gesprochen. F=
=FCr mich ist das eine intellektuelle Herausforderung, und von diesem G=
esichtspunkt aus scheint mir der Vatikan eine sehr wichtige Rolle zu ha=
ben." (rv)
Afghanistan: Ordensfrauen in Kabul
Seit mittlerweile dreieinhalb Jahren nehmen sich drei katholische Orden=
sschwestern in der afghanischen Hauptstadt Kabul geistig behinderter Ki=
nder an. Das berichtet der Informationsdienst Zenit. Die Schwestern sta=
mmen aus Pakistan und Polen und arbeiten f=FCr die so genannte "Vereini=
gung f=FCr Kinder in Kabul", die auf einen Appell von Papst Johannes Pa=
ul II. zur=FCckgeht. Franziskanerin Ela aus Polen erkl=E4rte einer Nach=
richtenagentur, dass ihre Hilfe in erster Linie humanit=E4rer Natur sei=
 Jeden Morgen erwarteten sie und zwei weitere Schwestern =96 zwei domi=
nikanische Missionarinnen der heiligen Katharina =96 sieben M=E4dchen u=
nd Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren.
Die Kinder h=E4tten unterschiedliche Probleme, so die Ordensschwester. =
Die Fortgeschritteneren lernten, einige Buchstaben zu schreiben, und di=
e anderen, wie man zur Toilette geht oder selbst=E4ndig isst. Einige br=
=E4uchten Physiotherapie, um Grundbewegungen zu erlernen. Die Schwester=
n betreuten auch die Familien der Kinder, die nicht genau w=FCssten, wi=
e sie mit dem Leid der Kinder umgehen sollten.
Das Leben in Afghanistan beschrieb Schwester Ela als friedlich. Ihre Na=
chbarn w=FCssten um ihre Religion und achteten diese. W=E4hrend der let=
zten Unruhen in Kabul seien die Schwestern von Einheimischen f=FCr ein =
paar Tage herzlich aufgenommen worden. "Viel wichtiger ist aber, dass v=
iele Menschen f=FCr unsere Arbeit dankbar sind. Unser Zentrum ist das e=
inzige in der gesamten Stadt, das mit geistig behinderten Kindern arbei=
tet. Das ist ein gro=DFes Problem, und es wird mehr Geld ben=F6tigt."
Die drei Schwestern leisten in Kabul gewisserma=DFen Pionierarbeit. Afg=
hanistan hat eine =FCberw=E4ltigende islamische Mehrheit, Christen gibt=
 es wohl nur einige wenige. Die einzige Kirche in ganz Afghanistan ist =
eine Kapelle auf dem Grund der italienischen Botschaft von Kabul. (zeni=
t)
DIE NACHRICHTEN:
Vatikan
Als "treuen Hirten, der Seelsorge und Lehre zu verbinden wei=DF", hat B=
enedikt XVI. den k=FCnftigen Kardinalstaatssekret=E4r Tarcisio Bertone =
gew=FCrdigt. In dem Brief, der in der kommenden Ausgabe des "Osservator=
e Romano" ver=F6ffentlicht werden soll, schreibt Benedikt weiter: "Dies=
e seine Eigenschaften und unsere Bekanntschaft und unser Vertrauensverh=
=E4ltnis haben mich dazu gebracht, ihn f=FCr diese hohe und delikate Au=
fgabe auszuw=E4hlen." Das Schreiben des Papstes wurde heute von Bertone=
 selbst in Genua verlesen. Der Kardinal betonte, wie sehr ihm Genua, wo=
 er seit drei Jahren als Erzbischof arbeitet, ans Herz gewachsen ist. S=
eine Ernennung zum Staatssekret=E4r des Vatikans nannte er eine "kopern=
ikanische Wende". Er gehorche wie immer und danke dem Papst f=FCr das V=
ertrauen, das er in ihn setze. (ansa)
Der bisherige Kardinalstaatssekret=E4r Angelo Sodano hat seinem designi=
erten Nachfolger gratuliert. In einer Erkl=E4rung, die heute Mittag ver=
=F6ffentlicht wurde, dr=FCckt Sodano dem Papst seine Dankbarkeit aus. B=
enedikt habe das gleiche Vertrauen in ihn gesetzt, das ihm schon der ve=
rstorbene Johannes Paul II. bezeigt hatte, so Kardinal Sodano. Er erinn=
ert daran, dass er vor etwa 15 Jahren in das Amt des Kardinalsstaatssek=
ret=E4rs berufen worden sei. "Br=FCderliche Gl=FCckw=FCnsche" richtet e=
r an Kardinal Bertone, den er sch=E4tze und mit dem er befreundet sei. =
Den Medien verspricht Kardinal Sodano, der auch Dekan des Kardinalskoll=
egiums ist, dass er im Herbst zu Interviews zur Verf=FCgung stehe. Dabe=
i wolle er betonen, dass das Staatssekretariat in all diesen Jahren als=
 "Team" vertrauensvoll zusammengearbeitet habe - "mit gro=DFer Dienstbe=
reitschaft". (rv)
Hier ist die Erkl=E4rung von Kardinal Sodano im italienischen Wortlaut =
<http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=3D84189>.
Erzbischof Agostino Marchetto, der Sekret=E4r des P=E4pstlichen Migrant=
enrates, hat die Wiener =C4u=DFerungen des US-Pr=E4sidenten George W. B=
ush =FCber eine m=F6gliche Schlie=DFung des Gefangenenlagers Guantanamo=
 auf Kuba "begr=FC=DFt". Bush habe mit seiner =C4u=DFerung einger=E4umt=
, dass "die Grundrechte der menschlichen Person nicht auf dem Altar des=
 Krieges gegen den Terrorismus geopfert werden k=F6nnen", betonte March=
etto. Der franz=F6sische Kurienkardinal Paul Poupard - Pr=E4sident der =
P=E4pstlichen R=E4te f=FCr Kultur und f=FCr interreligi=F6sen Dialog - =
hat sich derweil gegen die Todesstrafe f=FCr Saddam Hussein ausgesproch=
en. Auch f=FCr den irakischen Ex-Diktator gelte das Prinzip der Unverle=
tzlichkeit der Person, sagte der Kardinal laut einem Bericht der italie=
nischen Tageszeitung "la Stampa". Nur Gott sei der "Herr =FCber Leben u=
nd Tod". Poupard erinnerte daran, dass nach katholischer Lehre jede Per=
son ein Gesch=F6pf Gottes sei, so dass sich niemand zum "Herrn =FCber L=
eben und Tod eines anderen" aufspielen k=F6nne. Dabei gebe es keine Aus=
nahmen, auch nicht f=FCr Personen wie Saddam, sagte Poupard. Denn jedes=
 menschliche Wesen sei "nach dem Bild Gottes" geschaffen. (kap)
Das Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche ist seit kurzem =
auch online verf=FCgbar. Das berichtet der katholische Informationsdien=
st Zenit. Nach "Deus caritas est", der ersten und bisher einzigen Enzyk=
lika Benedikts XVI., rangiert das Kompendium, in dem 598 Fragen zum kat=
holischen Glauben beantwortet werden, in diesem Jahr auf Platz 2 der ka=
tholischern Bestseller-Liste. Im Internet findet den man die Kurzfassun=
g des "gro=DFen" Katechismus in sechs verschiedenen Sprachen, darunter =
deutsch, unter dem Stichwort "Kompendium" auf der Homepage des Heiligen=
 Stuhls. (zenit)
Europa
Deutschland
Die Ordensfrau Imma Mack, die wegen ihres Einsatzes f=FCr KZ-H=E4ftling=
e ausgezeichnet wurde, ist gestern Abend im Alter von 82 Jahren in ihre=
m Kloster in M=FCnchen gestorben. Das teilte das Erzbisch=F6fliche Ordi=
nariat in M=FCnchen mit. F=FCr ihr Engagement zu Gunsten von H=E4ftling=
en des KZ Dachau war die Ordensfrau im vorigen Jahr mit dem Bundesverdi=
enstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet worden. Mack, Mitglied der Kongre=
gation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, hatte als 20-=
j=E4hrige Kandidatin ihrer Gemeinschaft in Freising regelm=E4=DFig ihr =
Leben riskiert, um Essen, Medikamente und Hostien in das Lager zu schmu=
ggeln. Unter dem Decknamen "M=E4di" vermittelte sie Kontakte zwischen d=
en Priestern im KZ und dem M=FCnchner Kardinal Michael Faulhaber. Sie w=
ar ma=DFgeblich daran beteiligt, dass der inhaftierte M=FCnsteraner Dia=
kon Karl Leisner von dem franz=F6sischen Bischof Gabriel Piguet 1944 zu=
m Priester geweiht werden konnte. 2004 wurde die Ordensfrau als Ritteri=
n in die franz=F6sische Ehrenlegion aufgenommen. (kna)
Die Malteser haben ihre weltweite humanit=E4re Hilfe im Jahr 2005 deutl=
ich ausgeweitet. Das Projektvolumen von Malteser International ist im J=
ahr 2005 um 44 Prozent auf den Rekordwert von 26,5 Millionen Euro gesti=
egen. Auch die Spendeneinnahmen sind durch die Tsunami-Hilfe stark gest=
iegen - auf 32 Millionen Euro. "Der Wiederaufbau nach dem Tsunami in As=
ien war im vergangenen Jahr einer unserer Schwerpunkte", erkl=E4rt Cons=
tantin von Brandenstein-Zeppelin, der Pr=E4sident des Malteser Hilfsdie=
nsts. Im Jahr 2005 hat Malteser International fast neun Millionen Euro =
f=FCr den Wiederaufbau nach dem Tsunami vom Dezember 2004 bereitgestell=
t. In Indonesien, Thailand, Sri Lanka und Indien leisteten die Malteser=
 medizinische Soforthilfe, bauten Notunterk=FCnfte, H=E4user und Fische=
rboote und unterst=FCtzten Tausende beim wirtschaftlichen Neuanfang. "W=
ir haben dort viel getan, aber der Wiederaufbau dauert noch mindestens =
drei Jahre", so von Brandenstein-Zeppelin. Au=DFerdem halfen die Maltes=
er nach den Erdbeben in Pakistan und Indonesien, nach der D=FCrre in Ke=
nia, im Niger und in Mali und nach den Hurrikans Katrina und Stan in de=
n USA und Mexiko. Insgesamt erreichen die Malteser mit 200 Projekten in=
 40 L=E4ndern Asiens, Afrikas, Amerikas und Osteuropas mehr als sieben =
Millionen Menschen. Mehr als 100 internationale und 800 lokale Mitarbei=
ter sind weltweit im Einsatz. (pm)
Schweiz
Am 4. Juli w=E4hlt in St. Gallen das Domkapitel den k=FCnftigen Bischof=
 der Stadt. Das p=E4pstliche Informativverfahren =FCber die sechs vom D=
omkapitel nominierten Kandidaten ist abgeschlossen. Das gab die Informa=
tionsstelle des Bistums St. Gallen heute bekannt. Nach der Wahl muss er=
st der Papst den Gew=E4hlten im Amt best=E4tigen, bevor der Name des Na=
chfolgers von Bischof Ivo F=FChrer bekannt gegeben wird. (kipa)
Amerika
Vereinigte Staaten
Mit einem Kompromissversuch zur Bischofsweihe von Homosexuellen haben d=
ie Anglikaner in den USA ihre Vollversammlung beendet. Sie forderten ge=
stern Abend in Columbus/Ohio ihre Bisch=F6fe und Gemeinden auf, weitere=
 Wahlen bekennender Homosexueller nicht zu f=F6rdern oder gutzuhei=DFen=
 Die vergleichsweise vage Formulierung, die nicht bindend ist, soll na=
ch Meinung von Beobachtern dazu beitragen, die Risse zwischen dem konse=
rvativen und dem liberalen Fl=FCgel in der anglikanischen Weltgemeinsch=
aft nicht weiter zu verbreitern. Am Vortag hatte das Abgeordnetenhaus d=
er Versammlung aus Klerikern und Laien mehrheitlich ein Moratorium f=FC=
r Bischofsweihen Homosexueller abgelehnt und damit ausdr=FCckliche W=FC=
nsche der anglikanischen Weltgemeinschaft zur=FCckgewiesen. Somit k=F6n=
nte sich die Gefahr einer Kirchenspaltung weiter versch=E4rfen. (kap)
___________________________________________
Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichtensendung =93Treffpunkt =
Weltkirche=94 t=E4glich um 16 Uhr. Die Quellen unserer Nachrichtensendu=
ng sind u.a. die Agenturen kna <http://www.kna.de/>, kathpress <http://=
www.kathpress.com/>, ansa <http://www.ansa.it/>, Efe <http://www.efe.es=
/>, afp <http://www.afp.com/home/>, kipa <http://www.kipa-apic.ch/>, re=
uters <http://www.reuters.com/>, ap <http://www.ap.org/>, adn-kronos <h=
ttp://www.adnkronos.it/>, upi <http://www.upi.com/>, cns <http://www.ca=
tholicnews.com/>, uca <http://www.ucanews.com/>, misna <http://www.misn=
a.org/>, Osservatore Romano <http://www.schwabenverlag.de/or>, Kirche i=
n Not <http://www.kirche-in-not.org/index_s.html> =96 die Vatikanzeitun=
g in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter is=
t nur zur pers=F6nlichen Information bestimmt. Grundlage f=FCr Zitate o=
der =DCbernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt=
 oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweil=
s aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan k=F6nnen =
Sie u.a. auf unserer Internetseite h=F6ren.
___________________________________________
Programmvorschau:
Heute Abend, 22.06.2006: Kreuzfeuer
Einen Monat vor den Wahlen in Kongo hat unsere Mitarbeiterin Bettina Ga=
bbe das Land bereist und viele Gespr=E4che gef=FChrt. Hier ist ihre Ana=
lyse...
Freitag Abend, 23.06.2006: Prisma-Magazin
Themen u.a.: 100. Geburtstag des Schriftstellers Stefan Andres / Fremds=
prachige =93Pfarreien=94 in Deutschland... und die WM / 1 Jahr Bibelgar=
ten bei Dresden / Mariazell: Erstmals tagen =F6sterreichische und ungar=
ische Bischofskonferenz gemeinsam
Samstag Abend, 24.06.2006: Polens fr=FCherer Au=DFenminister Wladislaw =
Bartoszewski, einer der wichtigsten Exponenten der deutsch-polnischen A=
uss=F6hnung, kommentiert f=FCr uns die Ereignisse der Woche
Au=DFerdem: In die Feder geschrieben. Der Kleine Prinz und das Sonntags=
-Evangelium
Sonntag Abend, 25.06.2006: Aldo Parmeggiani =96 Aktenzeichen
Franz Xaver
___________________________________________
Nachrichtenarchiv von Radio Vatikan:
<http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/archivio.asp>=20
Radio Vatikan sendet t=E4glich um 6.20, 16.00 und 20.20 Uhr.
Mittelwelle: 1530 kHz, (1467 kHz nur 20.20 Uhr)
Kurzwelle: 5890, 7250, 9645 kHz
Radio Vatikan ist au=DFerdem zu h=F6ren bei:
=B7 Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, =FCber ASTRA 1A - Tonuntertr=E4=
ger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital).=
 Im Kabel u.a.: M=FCnchen 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / R=
osenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
=B7 Domradio K=F6ln =FCber Kabel im Erzbistum K=F6ln und Satellit zwisc=
hen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.=20
=B7 World-Radio-Network um 8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, =
Tonuntertr=E4ger von MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).
=B7 Radio Stephansdom um 19.30 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz.
=B7 Radio Gr=FCne Welle um 6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in S=FCdtirol auf=
 UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)
=B7 Radio Maria =D6sterreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Gro=DFraum Innsb=
ruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/N=D6 auf UKW 104.7. Im Kabel u.a.=
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</style><meta name=3D"author" content=3D"Newsletter Radio Vatikan">
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range.de)">
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<P ALIGN=3DCENTER>
<span style=3D"font-family:Verdana; font-size:18pt; color:#FF0000; font=
-weight:bold">Newsletter von Radio Vatikan - 22.06.06 <BR>
</span><span style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:#000000;=
 font-weight:normal"></P><hr><BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">
<P ALIGN=3DCENTER>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:12pt; color:#00004=
0; font-weight:bold">- Spitzen-Ernennung im Vatikan: Tarcisio Bertone w=
ird neuer Kardinalstaatssekret&auml;r -<BR>
- Papst-Appell f&uuml;r die Christen in Israel, Iran und Irak -<BR>
- Vatikan fordert Integration, nicht Assimilierung von Moslems in Europ=
a -<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:12pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"></P></span><span style=3D"font-family:Times; font-=
size:12pt; color:#000000; font-weight:normal"><HR><BR>

<P ALIGN=3DCENTER>
&nbsp;</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#=
000080; font-weight:normal">Verantwortlich: P. Eberhard v. Gemmingen SJ=
 / Stefan v. Kempis<BR>
Redaktion: <U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt=
; color:#FF0000; font-weight:bold">Stefan von Kempis<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080=
; font-weight:normal">Redaktionsschluss 16.00 Uhr<BR>
</P></U></span><span style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:=
#000000; font-weight:normal"><HR><BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:12pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">
<P ALIGN=3DCENTER>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:11pt; color:#80000=
0; font-weight:normal">Wollen Sie diesen Newsletter weiterempfehlen - a=
n Freunde oder Bekannte? Schicken Sie uns die Adressen an:<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#80000=
0; font-weight:bold"></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-si=
ze:12pt; color:#800080; font-weight:bold"><a href=3D"mailto:newsletter-=
deutsch@vatiradio.va">newsletter-deutsch@vatiradio.va</a><BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:12pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"><a href=3D"http://www.radiovaticana.de/downloads/s=
tart.html" target=3D"_blank">Neu: Unsere Download-Seite... Mit Audio-Sp=
ecials, Bannern, Bildern und Programmen</a><BR>
</P><HR>AUS UNSERER BERICHTERSTATTUNG:<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Vatikan: Neuer Kardinalstaatssekret&auml;r<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Die Kurienreform unter Papst Benedikt schreitet =
voran. Das Kirchenoberhaupt hat heute den Genueser Erzbischof Kardinal =
Tarcisio Bertone (71) zum Kardinalstaatssekret&auml;r ernannt. Gleichze=
itig nahm der Papst den R&uuml;cktritt des bisherigen Amtsinhabers Ange=
lo Sodano (78) an. Stichtag der Amts&uuml;bergabe ist der 15. September=
 2006. Am selben Tag wird eine weitere Abl&ouml;se erfolgen: Der bisher=
ige Au&szlig;enminister des Heiligen Stuhles, Erzbischof Giovanni Lajol=
o (71), &uuml;bernimmt dann die Agenden des vatikanischen Governatorats=
 als dessen Pr&auml;sident. Papst Benedikt nahm heute den R&uuml;cktrit=
t des bisherigen Governatorats-Chefs Kardinal Edmund Casimir Szoka (78)=
 an.<BR>
Der Kardinalstaatssekret&auml;r ist das wichtigste Amt des Heiligen Stu=
hles nach dem des Papstes. Mit Bertone tritt erstmals seit langem ein K=
irchenmann an die Spitze des Staatssekretariats, der nicht aus dem dipl=
omatischen Dienst stammt. Kardinal Bertone, ein Salesianer Don Boscos, =
war von 1995 bis 2002 Sekret&auml;r der vatikanischen Glaubenskongregat=
ion und damit der engste Mitarbeiter des damaligen Pr&auml;fekten Kardi=
nal Joseph Ratzinger. Der Norditaliener, der am 2. Dezember 1934 in Rom=
ano Canavese geboren wurde, gilt als hervorragender Kirchenrechtler, al=
s kompromissloser Verfechter des Lebensschutzes sowie als diplomatisch =
geschickt. F&uuml;r den Vatikan bereitete er etwa die R&uuml;ckkehr des=
 abtr&uuml;nnigen Bischofs Emmanuel Milingo nach Rom vor. Im Auftrag Pa=
pst Johannes Paul II. k&uuml;mmerte er sich um die Ver&ouml;ffentlichun=
g des dritten Geheimnisses von Fatima.<BR>
Als Oberhirte Genuas machte Bertone immer wieder durch sachkundige Komm=
entare von sich reden. Im Streit um die Mohammed-Karikaturen rief er zu=
r M&auml;&szlig;igung auf und warte vor neuen Kreuzz&uuml;gen. Allerdin=
gs riet er auch zum Boykott des inzwischen verfilmten Bestsellers Sakri=
leg. Als die Italiener &uuml;ber eine Liberalisierung des italienischen=
 Bioethik-Gesetzes abstimmen sollten, empfahl der Genueser Erzbischof d=
en Katholiken zivilen Ungehorsam. Bei Radio Vatikan war Bertone regelm&=
auml;&szlig;ig auf Sendung: Oft kommentierte der sportbegeisterte Kirch=
enmann montags Fu&szlig;ball-Events vom Wochenende.<BR>
Erzbischof Giovanni Lajolo war bis zu seiner Berufung in den Vatikan in=
s Amt des "Au&szlig;enministers" p&auml;pstlicher Nuntius in Deutschlan=
d; er gilt als guter Kenner und Freund der deutschen Kirche. (rv)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Steckbrief: Kardinal Bertone<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Wer ist der k&uuml;nftige Kardinalstaatssekret&a=
uml;r des Vatikans? Tarcisio Bertone wurde im Dezember 1934 in einem Do=
rf in der Provinz Turin geboren; er ist das f&uuml;nfte von acht Kinder=
n. Mit 16 Jahren trat er in den Salesianer-Orden ein, studierte dann Ph=
ilosophie und Theologie in Turin und Rom und erwarb einen Doktor im Kan=
onischen Recht. Priester wurde er 1960.<BR>
Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil arbeitete er an der r&ouml;mische=
n Salesianer-Hochschule - zun&auml;chst als Professor f&uuml;r Moralthe=
ologie, dann als Professor f&uuml;r Kanonisches und V&ouml;lkerrecht. D=
abei arbeitete er auch an der neuen Ausgabe des Kirchenrechts mit. Ende=
 der achtziger Jahre machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof =
von Vercelli.<BR>
1995 kam Bertone dann aber nach Rom zur&uuml;ck, und zwar als Sekret&au=
ml;r der damals von Kardinal Joseph Ratzinger geleiteten Glaubenskongre=
gation. Sieben Jahre lang war Bertone der engste Mitarbeiter des deutsc=
hen Kardinals, dann machte ihn Johannes Paul im Jahr 2003 zum Erzbischo=
f von Genua. An dem Konklave, aus dem Joseph Ratzinger letztes Jahr als=
 Papst hervorging, nahm Bertone als Kardinal teil. Nach drei Jahren in =
Genua ist der hagere Norditaliener k&uuml;nftig im Staatssekretariat vo=
n neuem Joseph Ratzingers - Benedikts - engster Mitarbeiter. (rv)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Vatikan: Bertone &uuml;ber Papst Benedikt<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Zur Nachlese: Der Genueser Erzbischof Kardinal T=
arcisio Bertone am 22. April 2005 in einer ersten Reaktion auf die Wahl=
 Kardinal Joseph Ratzingers zum Papst.<BR>
<I>Die erste Herausforderung (an den neuen Papst) ist die Verk&uuml;ndi=
gung des Evangeliums, die Neu-Evangelisierung. Der Papst hat uns Kardin=
&auml;le in besonderer Weise darum gebeten, ihn bei dieser titanischen =
Aufgabe zu unterst&uuml;tzen, die Vernunft des Glaubens an die Menschen=
 unserer Zeit heranzutragen. Auch wenn mancher Philosoph an der N&uuml;=
tzlichkeit zweifelt, die =82Vernunft des Glaubens' weiterzugeben: das z=
u tun, ist, wie wir glauben, gerade in der Gegen&uuml;berstellung von m=
enschlicher Rationalit&auml;t und Glaube wichtig. Darin hat uns Kardina=
l Ratzinger geradezu erzogen.</I><BR>
Also eine klare christliche Identit&auml;t=85.<BR>
<I>Eine klare christliche Identit&auml;t, um mit allen Angeh&ouml;rigen=
 welcher Religion auch immer, oder mit Ungl&auml;ubigen, in Dialog zu t=
reten. Wir m&uuml;ssen von einem Verst&auml;ndnis, von einem Zeugnis de=
r eigenen Glaubensidentit&auml;t ausgehen und dann, im Respekt gegen&uu=
ml;ber den anderen, in den Dialog eintreten, so wie auch Kardinal Ratzi=
nger das im Gespr&auml;ch mit Andersdenkenden getan hat. Als zweite gro=
&szlig;e Herausforderung hat er die Erf&uuml;llung des II. Vatikanische=
n Konzils genannt. Denn das ist ein unvollendetes Werk. Ebenso wie die =
Einheit zwischen den Christen. Er sagte: nicht nur im Dialog, sondern a=
uch mit konkreten Gesten. Ich glaube, er wird uns &uuml;berraschen. Er =
sagte in seiner Antrittsrede, Johannes Paul II. hat uns eine j&uuml;nge=
re, eine mutigere und eine freiere Kirche hinterlassen. Er ist ein Mann=
 der gro&szlig;en intellektuellen Freiheit. Und damit wird die Welt &uu=
ml;berraschen - die christliche wie die nicht christliche.</I> (rv)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Vatikan: Papst-Appell f&uuml;r Nahost<U><BR>
</U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#0=
00080; font-weight:normal">Mit Sorge kommentiert Papst Benedikt XVI. di=
e Lage in Nahost. Vor der Vollversammlung der katholischen Hilfswerke f=
&uuml;r den Nahen Osten meinte der Papst zun&auml;chst mit Blick auf da=
s Heilige Land: <I>"Alle Christen w&uuml;nschen sich, im Heiligen Land =
immer eine lebendige christliche Gemeinschaft vorzufinden. Doch diese h=
at schwerwiegende Probleme: wegen der Unsicherheit, Arbeitslosigkeit un=
d Armut und wegen der zahllosen Einschr&auml;nkungen, die zu noch mehr =
Armut f&uuml;hren. Das ist f&uuml;r uns alle Grund zum Leid und macht e=
s auch den kommenden Generationen immer mehr unm&ouml;glich, im Land zu=
 bleiben. &Auml;hnliches beobachten wir auch im Irak oder im Iran...<BR=
>
Was tun? Ich rufe alle Verantwortlichen dazu auf, neue Wege zu finden, =
um die Bed&uuml;rfnisse der Menschen dort zu stillen und zum gegenseiti=
gen Respekt zwischen Kulturen und Religionen beizutragen." </I>(rv)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Vatikan: Das Prinzip Gegenseitigkeit<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Migration in und aus L&auml;ndern mit islamische=
r Mehrheit - ein heikles Thema. Der P&auml;pstliche Migrantenrat hat le=
tzten Monat auf seiner Vollversammlung dar&uuml;ber nachgedacht und leg=
t heute &Uuml;berlegungen dazu vor. Integration, nicht Assimilierung - =
das empfiehlt der Migrantenrat des Papstes mit Blick auf die Moslems, d=
ie in wachsender Zahl nach Europa oder Nordamerika einwandern. "Speziel=
l Katholiken" sollten sich ihres eigenen Glaubens vergewissern und - so=
 das Schlussdokument w&ouml;rtlich - "in der Perspektive einer Neuevang=
elisierung" Zeugnis f&uuml;r Christus geben. Weiter hei&szlig;t es: "Se=
lbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen dabei die Menschenrechte und Freiheit=
en der einen im Einklang mit den Menschenrechten und Freiheiten der and=
eren gesehen werden" - das ber&uuml;hmte Prinzip der Gegenseitigkeit. I=
slamische Zuwanderer im Westen m&uuml;ssten "die kulturelle und religi&=
ouml;se Identit&auml;t der Gesellschaften, die sie aufnehmen, respektie=
ren." Die Politiker und die Gesellschaft insgesamt sollten klar sagen, =
was sie "von der islamischen Kultur tolerieren k&ouml;nnen" und was nic=
ht. "Auch in den islamischen L&auml;ndern" w&uuml;nscht sich Benedikts =
Migrantenrat "eine Unterscheidung zwischen ziviler und religi&ouml;ser =
Sph&auml;re" - und mehr Rechte f&uuml;r "Christen und allgemein arme Ga=
starbeiter" in L&auml;ndern mit mehrheitlich islamischer Bev&ouml;lkeru=
ng. Die Kirche d&uuml;rfe nicht daran gehindert werden, Seelsorge an Ch=
risten in solchen L&auml;ndern zu betreiben; die ber&uuml;hmte Forderun=
g nach einer Kirche in Mekka findet sich in dem Dokument allerdings nic=
ht.<BR>
<U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00=
0080; font-weight:bold"><a href=3D"http://www.oecumene.radiovaticana.or=
g/ted/Articolo.asp?c=3D84163" target=3D"_blank">Der vollst&auml;ndige T=
ext ist auf der deutschen Homepage von Radio Vatikan zug&auml;nglich</a=
></U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#=
000080; font-weight:normal">. (rv)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">UNO: Religionsfreiheit immer wichtigeres Thema<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Die Vereinten Nationen haben eine Sonderberichte=
rstatterin zum Thema Religions- und Glaubensfreiheit; sie hei&szlig;t A=
sma Jahangir und war vor ein paar Tagen zu Gespr&auml;chen im Vatikan, =
wo sie auch vom Papst empfangen wurde. Sie sagte uns &uuml;ber Religion=
sfreiheit: <I>"Das ist ein komplexes Thema, &uuml;ber das die UNO lange=
 Jahre debattiert hat. Ein wirklich kompliziertes Problem. Erst 1981 wa=
r die UNO imstande, eine Erkl&auml;rung gegen Intoleranz oder Diskrimin=
ierung aus religi&ouml;sen und Glaubensgr&uuml;nden zu verabschieden. 1=
986 gab es dann erstmals einen eigenen Berichterstatter zu dem Thema. R=
eligionsfreiheit geh&ouml;rt zu den Menschenrechten, ist sogar zentral =
f&uuml;r sie. Hier im Vatikan haben wir vor allem &uuml;ber einen m&oum=
l;glichen Dialog mit der Islamischen Konferenz gesprochen. F&uuml;r mic=
h ist das eine intellektuelle Herausforderung, und von diesem Gesichtsp=
unkt aus scheint mir der Vatikan eine sehr wichtige Rolle zu haben."</I=
> (rv)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Afghanistan: Ordensfrauen in Kabul<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Seit mittlerweile dreieinhalb Jahren nehmen sich=
 drei katholische Ordensschwestern in der afghanischen Hauptstadt Kabul=
 geistig behinderter Kinder an. Das berichtet der Informationsdienst Ze=
nit. Die Schwestern stammen aus Pakistan und Polen und arbeiten f&uuml;=
r die so genannte "Vereinigung f&uuml;r Kinder in Kabul", die auf einen=
 Appell von Papst Johannes Paul II. zur&uuml;ckgeht. Franziskanerin Ela=
 aus Polen erkl&auml;rte einer Nachrichtenagentur, dass ihre Hilfe in e=
rster Linie humanit&auml;rer Natur sei. Jeden Morgen erwarteten sie und=
 zwei weitere Schwestern - zwei dominikanische Missionarinnen der heili=
gen Katharina - sieben M&auml;dchen und Jungen im Alter von sechs bis z=
ehn Jahren.<BR>
Die Kinder h&auml;tten unterschiedliche Probleme, so die Ordensschweste=
r. Die Fortgeschritteneren lernten, einige Buchstaben zu schreiben, und=
 die anderen, wie man zur Toilette geht oder selbst&auml;ndig isst. Ein=
ige br&auml;uchten Physiotherapie, um Grundbewegungen zu erlernen. Die =
Schwestern betreuten auch die Familien der Kinder, die nicht genau w&uu=
ml;ssten, wie sie mit dem Leid der Kinder umgehen sollten.<BR>
Das Leben in Afghanistan beschrieb Schwester Ela als friedlich. Ihre Na=
chbarn w&uuml;ssten um ihre Religion und achteten diese. W&auml;hrend d=
er letzten Unruhen in Kabul seien die Schwestern von Einheimischen f&uu=
ml;r ein paar Tage herzlich aufgenommen worden. <I>"Viel wichtiger ist =
aber, dass viele Menschen f&uuml;r unsere Arbeit dankbar sind. Unser Ze=
ntrum ist das einzige in der gesamten Stadt, das mit geistig behinderte=
n Kindern arbeitet. Das ist ein gro&szlig;es Problem, und es wird mehr =
Geld ben&ouml;tigt."<BR>
</I>Die drei Schwestern leisten in Kabul gewisserma&szlig;en Pionierarb=
eit. Afghanistan hat eine &uuml;berw&auml;ltigende islamische Mehrheit,=
 Christen gibt es wohl nur einige wenige. Die einzige Kirche in ganz Af=
ghanistan ist eine Kapelle auf dem Grund der italienischen Botschaft vo=
n Kabul. (zenit)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-si=
ze:12pt; color:#000080; font-weight:bold">DIE NACHRICHTEN:<BR>
<BR>
Vatikan<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Als "treuen Hirten, der Seelsorge und Lehre zu ver=
binden wei&szlig;", hat Benedikt XVI. den k&uuml;nftigen Kardinalstaats=
sekret&auml;r Tarcisio Bertone gew&uuml;rdigt.</span><span style=3D"fon=
t-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:normal"> I=
n dem Brief, der in der kommenden Ausgabe des "Osservatore Romano" ver&=
ouml;ffentlicht werden soll, schreibt Benedikt weiter: "Diese seine Eig=
enschaften und unsere Bekanntschaft und unser Vertrauensverh&auml;ltnis=
 haben mich dazu gebracht, ihn f&uuml;r diese hohe und delikate Aufgabe=
 auszuw&auml;hlen." Das Schreiben des Papstes wurde heute von Bertone s=
elbst in Genua verlesen. Der Kardinal betonte, wie sehr ihm Genua, wo e=
r seit drei Jahren als Erzbischof arbeitet, ans Herz gewachsen ist. Sei=
ne Ernennung zum Staatssekret&auml;r des Vatikans nannte er eine "koper=
nikanische Wende". Er gehorche wie immer und danke dem Papst f&uuml;r d=
as Vertrauen, das er in ihn setze. (ansa)<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Der bisherige Kardinalstaatssekret&auml;r Angelo S=
odano hat seinem designierten Nachfolger gratuliert.</span><span style=
=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:nor=
mal"> In einer Erkl&auml;rung, die heute Mittag ver&ouml;ffentlicht wur=
de, dr&uuml;ckt Sodano dem Papst seine Dankbarkeit aus. Benedikt habe d=
as gleiche Vertrauen in ihn gesetzt, das ihm schon der verstorbene Joha=
nnes Paul II. bezeigt hatte, so Kardinal Sodano. Er erinnert daran, das=
s er vor etwa 15 Jahren in das Amt des Kardinalsstaatssekret&auml;rs be=
rufen worden sei. "Br&uuml;derliche Gl&uuml;ckw&uuml;nsche" richtet er =
an Kardinal Bertone, den er sch&auml;tze und mit dem er befreundet sei.=
 Den Medien verspricht Kardinal Sodano, der auch Dekan des Kardinalskol=
legiums ist, dass er im Herbst zu Interviews zur Verf&uuml;gung stehe. =
Dabei wolle er betonen, dass das Staatssekretariat in all diesen Jahren=
 als "Team" vertrauensvoll zusammengearbeitet habe - "mit gro&szlig;er =
Dienstbereitschaft". (rv)<BR>
<U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00=
0080; font-weight:bold"><a href=3D"http://www.oecumene.radiovaticana.or=
g/ted/Articolo.asp?c=3D84189" target=3D"_blank">Hier ist die Erkl&auml;=
rung von Kardinal Sodano im italienischen Wortlaut</a></U></span><span =
style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weigh=
t:normal">.<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Erzbischof Agostino Marchetto, der Sekret&auml;r d=
es P&auml;pstlichen Migrantenrates, hat die Wiener &Auml;u&szlig;erunge=
n des US-Pr&auml;sidenten George W. Bush &uuml;ber eine m&ouml;gliche S=
chlie&szlig;ung des Gefangenenlagers Guantanamo auf Kuba "begr&uuml;&sz=
lig;t".</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color=
:#000080; font-weight:normal"> Bush habe mit seiner &Auml;u&szlig;erung=
 einger&auml;umt, dass "die Grundrechte der menschlichen Person nicht a=
uf dem Altar des Krieges gegen den Terrorismus geopfert werden k&ouml;n=
nen", betonte Marchetto. Der franz&ouml;sische Kurienkardinal Paul Poup=
ard - Pr&auml;sident der P&auml;pstlichen R&auml;te f&uuml;r Kultur und=
 f&uuml;r interreligi&ouml;sen Dialog - hat sich derweil gegen die Tode=
sstrafe f&uuml;r Saddam Hussein ausgesprochen. Auch f&uuml;r den irakis=
chen Ex-Diktator gelte das Prinzip der Unverletzlichkeit der Person, sa=
gte der Kardinal laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung "la =
Stampa". Nur Gott sei der "Herr &uuml;ber Leben und Tod". Poupard erinn=
erte daran, dass nach katholischer Lehre jede Person ein Gesch&ouml;pf =
Gottes sei, so dass sich niemand zum "Herrn &uuml;ber Leben und Tod ein=
es anderen" aufspielen k&ouml;nne. Dabei gebe es keine Ausnahmen, auch =
nicht f&uuml;r Personen wie Saddam, sagte Poupard. Denn jedes menschlic=
he Wesen sei "nach dem Bild Gottes" geschaffen. (kap)<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Das Kompendium des Katechismus der Katholischen Ki=
rche ist seit kurzem auch online verf&uuml;gbar.</span><span style=3D"f=
ont-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:normal">=
 Das berichtet der katholische Informationsdienst Zenit. Nach "Deus car=
itas est", der ersten und bisher einzigen Enzyklika Benedikts XVI., ran=
giert das Kompendium, in dem 598 Fragen zum katholischen Glauben beantw=
ortet werden, in diesem Jahr auf Platz 2 der katholischern Bestseller-L=
iste. Im Internet findet den man die Kurzfassung des "gro&szlig;en" Kat=
echismus in sechs verschiedenen Sprachen, darunter deutsch, unter dem S=
tichwort "Kompendium" auf der Homepage des Heiligen Stuhls. (zenit)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-si=
ze:12pt; color:#000080; font-weight:bold">Europa<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:12pt; color:#00008=
0; font-weight:normal"><BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Deutschland<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Die Ordensfrau Imma Mack, die wegen ihres Einsatze=
s f&uuml;r KZ-H&auml;ftlinge ausgezeichnet wurde, ist gestern Abend im =
Alter von 82 Jahren in ihrem Kloster in M&uuml;nchen gestorben.</span><=
span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-=
weight:normal"> Das teilte das Erzbisch&ouml;fliche Ordinariat in M&uum=
l;nchen mit. F&uuml;r ihr Engagement zu Gunsten von H&auml;ftlingen des=
 KZ Dachau war die Ordensfrau im vorigen Jahr mit dem Bundesverdienstkr=
euz Erster Klasse ausgezeichnet worden. Mack, Mitglied der Kongregation=
 der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, hatte als 20-j&auml=
;hrige Kandidatin ihrer Gemeinschaft in Freising regelm&auml;&szlig;ig =
ihr Leben riskiert, um Essen, Medikamente und Hostien in das Lager zu s=
chmuggeln. Unter dem Decknamen "M&auml;di" vermittelte sie Kontakte zwi=
schen den Priestern im KZ und dem M&uuml;nchner Kardinal Michael Faulha=
ber. Sie war ma&szlig;geblich daran beteiligt, dass der inhaftierte M&u=
uml;nsteraner Diakon Karl Leisner von dem franz&ouml;sischen Bischof Ga=
briel Piguet 1944 zum Priester geweiht werden konnte. 2004 wurde die Or=
densfrau als Ritterin in die franz&ouml;sische Ehrenlegion aufgenommen.=
 (kna)<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Die Malteser haben ihre weltweite humanit&auml;re =
Hilfe im Jahr 2005 deutlich ausgeweitet.</span><span style=3D"font-fami=
ly:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:normal"> Das Pro=
jektvolumen von Malteser International ist im Jahr 2005 um 44 Prozent a=
uf den Rekordwert von 26,5 Millionen Euro gestiegen. Auch die Spendenei=
nnahmen sind durch die Tsunami-Hilfe stark gestiegen - auf 32 Millionen=
 Euro. "Der Wiederaufbau nach dem Tsunami in Asien war im vergangenen J=
ahr einer unserer Schwerpunkte", erkl&auml;rt Constantin von Brandenste=
in-Zeppelin, der Pr&auml;sident des Malteser Hilfsdiensts. Im Jahr 2005=
 hat Malteser International fast neun Millionen Euro f&uuml;r den Wiede=
raufbau nach dem Tsunami vom Dezember 2004 bereitgestellt. In Indonesie=
n, Thailand, Sri Lanka und Indien leisteten die Malteser medizinische S=
oforthilfe, bauten Notunterk&uuml;nfte, H&auml;user und Fischerboote un=
d unterst&uuml;tzten Tausende beim wirtschaftlichen Neuanfang. "Wir hab=
en dort viel getan, aber der Wiederaufbau dauert noch mindestens drei J=
ahre", so von Brandenstein-Zeppelin. Au&szlig;erdem halfen die Malteser=
 nach den Erdbeben in Pakistan und Indonesien, nach der D&uuml;rre in K=
enia, im Niger und in Mali und nach den Hurrikans Katrina und Stan in d=
en USA und Mexiko. Insgesamt erreichen die Malteser mit 200 Projekten i=
n 40 L&auml;ndern Asiens, Afrikas, Amerikas und Osteuropas mehr als sie=
ben Millionen Menschen. Mehr als 100 internationale und 800 lokale Mita=
rbeiter sind weltweit im Einsatz. (pm)<BR>
<BR>
Schweiz<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Am 4. Juli w&auml;hlt in St. Gallen das Domkapitel=
 den k&uuml;nftigen Bischof der Stadt.</span><span style=3D"font-family=
:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:normal"> Das p&aum=
l;pstliche Informativverfahren &uuml;ber die sechs vom Domkapitel nomin=
ierten Kandidaten ist abgeschlossen. Das gab die Informationsstelle des=
 Bistums St. Gallen heute bekannt. Nach der Wahl muss erst der Papst de=
n Gew&auml;hlten im Amt best&auml;tigen, bevor der Name des Nachfolgers=
 von Bischof Ivo F&uuml;hrer bekannt gegeben wird. (kipa)<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-si=
ze:12pt; color:#000080; font-weight:bold">Amerika<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Vereinigte Staaten<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Mit einem Kompromissversuch zur Bischofsweihe von =
Homosexuellen haben die Anglikaner in den USA ihre Vollversammlung been=
det.</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#0=
00080; font-weight:normal"> Sie forderten gestern Abend in Columbus/Ohi=
o ihre Bisch&ouml;fe und Gemeinden auf, weitere Wahlen bekennender Homo=
sexueller nicht zu f&ouml;rdern oder gutzuhei&szlig;en. Die vergleichsw=
eise vage Formulierung, die nicht bindend ist, soll nach Meinung von Be=
obachtern dazu beitragen, die Risse zwischen dem konservativen und dem =
liberalen Fl&uuml;gel in der anglikanischen Weltgemeinschaft nicht weit=
er zu verbreitern. Am Vortag hatte das Abgeordnetenhaus der Versammlung=
 aus Klerikern und Laien mehrheitlich ein Moratorium f&uuml;r Bischofsw=
eihen Homosexueller abgelehnt und damit ausdr&uuml;ckliche W&uuml;nsche=
 der anglikanischen Weltgemeinschaft zur&uuml;ckgewiesen. Somit k&ouml;=
nnte sich die Gefahr einer Kirchenspaltung weiter versch&auml;rfen. (ka=
p)<BR>
</span><span style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:#000000;=
 font-weight:normal"><HR><BR>

<P ALIGN=3DCENTER>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:9pt; color:#000080=
; font-weight:normal">Diese Berichte und Nachrichten sind zum privaten =
Gebrauch bestimmt. Nur die mit RV gekennzeichneten Beitr&auml;ge d&uuml=
;rfen von Medien, unter Angabe der Quelle, verwendet werden.<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080=
; font-weight:normal">Die obigen Texte basieren auf unserer Nachrichten=
sendung "Treffpunkt Weltkirche" t&auml;glich um 16 Uhr. Die Quellen uns=
erer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen <U></span><span style=
=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-weight:norm=
al"><a href=3D"http://www.kna.de">Kna</a></U></span><span style=3D"font=
-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:normal">, <U=
></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000F=
F; font-weight:normal"><a href=3D"http://www.kathpress.com">Kathpress</=
a></U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#=
000080; font-weight:normal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verd=
ana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http:=
//www.kipa-apic.ch/">Kipa</a></U></span><span style=3D"font-family:Verd=
ana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:normal">, <U></span><spa=
n style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-weig=
ht:normal"><a href=3D"http://www.ansa.it">Ansa</a></U></span><span styl=
e=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:nor=
mal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; col=
or:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http://www.efe.es">Efe</a></=
U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000=
80; font-weight:normal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verdana;=
 font-size:8pt; color:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http://ww=
w.afp.com/home/">Afp</a></U></span><span style=3D"font-family:Verdana; =
font-size:8pt; color:#000080; font-weight:normal">, <U></span><span sty=
le=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-weight:no=
rmal"><a href=3D"http://www.reuters.com">Reuters</a></U></span><span st=
yle=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:n=
ormal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; c=
olor:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http://www.ap.org/">Ap</a>=
</U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#00=
0080; font-weight:normal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verdan=
a; font-size:8pt; color:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http://=
www.adnkronos.it">ADN-Kronos</a></U></span><span style=3D"font-family:V=
erdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:normal">, <U></span><=
span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-w=
eight:normal"><a href=3D"http://www.upi.com/">Upi</a></U></span><span s=
tyle=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:=
normal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; =
color:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http://www.catholicnews.c=
om">Cns</a></U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt=
; color:#000080; font-weight:normal">, <a href=3D"http://www.kirche-in-=
not.org/index_s.html" target=3D"_blank">Kirche in Not</a>, <U></span><s=
pan style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-we=
ight:normal"><a href=3D"http://www.ucanews.com/">UCA-News</a></U></span=
><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font=
-weight:normal">, <U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-si=
ze:8pt; color:#0000FF; font-weight:normal"><a href=3D"http://www.misna.=
org">Misna</a></U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:=
8pt; color:#000080; font-weight:normal">, sowie vatikaninterne Quellen =
und <a href=3D"http://www.schwabenverlag.de/or" target=3D"_blank">"Osse=
rvatore Romano"</a>, die Vatikan-Zeitung in deutscher Sprache. Der News=
letter ist nur zur pers&ouml;nlichen Information bestimmt. Grundlage f&=
uuml;r Zitate oder &Uuml;bernahmen aus unserem Programm kann nicht unse=
r Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Program=
m sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio=
 Vatikan k&ouml;nnen Sie u.a. auf unserer <U></span><span style=3D"font=
-family:Verdana; font-size:8pt; color:#0000FF; font-weight:normal"><a h=
ref=3D"http://www.radiovaticana.de">Internet-Seite</a></U></span><span =
style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight=
:normal"> h&ouml;ren.<BR>
</P></span><span style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:#000=
000; font-weight:normal"><HR><BR>

<P ALIGN=3DCENTER>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:14pt; color:#FF000=
0; font-weight:bold">Programmvorschau:<BR>
</span><span style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:#000000;=
 font-weight:normal"><BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"></P>Heute Abend, 22.06.2006: Kreuzfeuer - </span><=
span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-=
weight:normal">Einen Monat vor den Wahlen in Kongo hat unsere Mitarbeit=
erin Bettina Gabbe das Land bereist und viele Gespr&auml;che gef&uuml;h=
rt. Hier ist ihre Analyse...<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Freitag Abend, 23.06.2006: Prisma-Magazin - </span=
><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; fon=
t-weight:normal">Themen u.a.: 100. Geburtstag des Schriftstellers Stefa=
n Andres / Fremdsprachige Pfarreien in Deutschland... und die WM / 1 Ja=
hr Bibelgarten bei Dresden / Mariazell: Erstmals tagen &ouml;sterreichi=
sche und ungarische Bischofskonferenz gemeinsam<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Samstag Abend, 24.06.2006:</span><span style=3D"fo=
nt-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:normal"> =
Polens fr&uuml;herer Au&szlig;enminister </span><span style=3D"font-fam=
ily:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:bold">Wladislaw=
 Bartoszewski</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt;=
 color:#000080; font-weight:normal">, einer der wichtigsten Exponenten =
der deutsch-polnischen Auss&ouml;hnung, kommentiert f&uuml;r uns die </=
span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#000080;=
 font-weight:bold">Ereignisse der Woche<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">Au&szlig;erdem: </span><span style=3D"font-famil=
y:Verdana; font-size:10pt; color:#000080; font-weight:bold">In die Fede=
r geschrieben</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt;=
 color:#000080; font-weight:normal">. Der Kleine Prinz und das Sonntags=
-Evangelium<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Sonntag Abend, 25.06.2006: Aldo Parmeggiani  Akten=
zeichen - Franz Xaver<BR>
<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:normal">
<P ALIGN=3DCENTER>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold">Jeweils 20.20 Uhr und am Folgetag um 6.20 Uhr<BR>
</P>
<P ALIGN=3DCENTER>
</span><span style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:#000000;=
 font-weight:normal"><HR> </span><span style=3D"font-family:Verdana; fo=
nt-size:10pt; color:#000080; font-weight:bold">Wenn Sie keine Nachricht=
en mehr erhalten wollen, klicken Sie <a href=3D"mailto:newsletter-deuts=
ch@vatiradio.va?subject=3DNEWSLETTER ABBESTELLEN">hier</a> </span><span=
 style=3D"font-family:Times; font-size:12pt; color:#000000; font-weight=
:normal"><HR></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; =
color:#000080; font-weight:bold">Impressum</span><span style=3D"font-fa=
mily:Verdana; font-size:8pt; color:#000080; font-weight:normal">: Radio=
 Vatikan, Deutschsprachige Abteilung, P. Eberhard v. Gemmingen SJ (vera=
ntw.), I-00120 Citt&agrave; del Vaticano, Tel.: +390669884101, Fax: +39=
0669883844, eMail: <U><a href=3D"mailto:deutsch@vatiradio.va?subject=3D=
Re: Antwortmail">deutsch@vatiradio.va</a></U>, Internet: <U><a href=3D"=
http://www.radiovaticana.de">www.radiovaticana.de</a><BR>
<BR>
</P></U></span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:12pt; colo=
r:#408080; font-weight:bold">Links:<BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:8pt; color:#000080=
; font-weight:normal"><a href=3D"http://www.radiovaticana.de" target=3D=
"_blank">Homepage von Radio Vatikan</a><BR>
<a href=3D"http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_previsione_papa.htm"=
>Die Termine des Papstes</a><BR>
<a href=3D"http://www.vaticanradio.org/tedesco/program_mese.htm">Unser =
Programm</a><BR>
<a href=3D"http://www.radiovaticana.org/tedesco/nuntii_latini.htm">Nach=
richten auf Latein</a><BR>
<a href=3D"http://www.radiovaticana.org/tedesco/roma/go_rome_index.htm"=
>Rom-Reisetipps</a><BR>
<a href=3D"http://www.vaticanradio.org/tedesco/domande_e_risposte.htm" =
target=3D"_blank">Frag den Pfarrer</a><BR>
<a href=3D"http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_commento_della_setti=
mana_gemmingen.htm" target=3D"_blank">Kommentar der Woche</a><BR>
<a href=3D"http://www.vaticanradio.org/tedesco/buecher.htm" target=3D"_=
blank">Unsere Buchtipps</a><BR>
<a href=3D"http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/catalogo.asp" targ=
et=3D"_blank">Shop</a><BR>
</span><span style=3D"font-family:Verdana; font-size:10pt; color:#00008=
0; font-weight:bold"></FONT>
</BODY>
</HTML>

--Boundary_(ID_WRC0qWWY6X/d7mC6t9caqQ)--

