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| 1. Europäisches Junioratstreffen in
Timişoara, Rumänien (Bayerische Provinz) 3.-7. Januar 2012 "Binde deinen Karren an einen Stern" Mit Spannung und Freude erwarteten wir dieses besondere Junioratstreffen, zu dem erstmalig die Junioratsschwestern aller europäischen Provinzen eingeladen waren. |
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hinten: M. Carmen Stanci (BY), M. Amata Kupka (PL, Übersetzerin), M. Manuela Ranzinger (BY), M. Rita Stapp (BY), M. Renáta Miklós (BY), M. Christine Gindhart (BY), M. Angela Hatwiger (BY, Leiterin des Treffens und Junioratsleiterin der Bayerischen Provinz), M. Edith Gheorgiţă (BY) vorne: Sr. Maria Jehle (BY), M. Klarissza Gallatz (HU), M. Bożena Wyspianska (PL), M. Chiara Burzynska (PL), M. Urška Lever (SL) |
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| Nach ausgiebiger Begrüßung und einer sehr
herzlichen Aufnahme durch die rumänischen Schwestern führten uns die
rumänischen Junioratsschwestern durch das Haus. Nach dem Abendessen trafen wir uns dann im Gruppenraum zu einem ersten Einstieg ins Thema: „Binde deinen Karren an einen Stern“, einem Zitat von Leonardo da Vinci. |
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| Fotos von verschiedensten „Karren“ halfen uns,
Sprachschwierigkeiten zu überwinden und im Thema anzukommen.
Anschließend luden uns Fragen dazu ein, sich mit dem eigenen „Karren“ zu
beschäftigen und uns gegenseitig darüber auszutauschen: Welchen Karren bevorzuge ich? Schubkarren zum Schieben, Leiterwägen zum Ziehen, ein Auto zum Hineinsetzen… Was transportiere ich auf meinem Karren? Menschen, Erschöpfte oder Fröhliche, Nahrungsmittel, Altlasten… Wo befindet sich mein Karren zur Zeit? Mitten unter den Menschen, einsam, abgestellt, unterwegs… Wie sieht mein Karren zur Zeit aus? Reparaturbedürftig, top in Form, mit Blumen verziert, einsatzbereit, kaputt… |
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| Der Schulschwesternkarren mit Mutter Theresia an Bord verbindet uns alle!!! | ||
| Viele weitere spirituelle Impulse bereicherten
die so schnell dahinfliegenden Tage, hier nur ein kleiner Auszug:
- auf dem „Karren“ in der Mitte durften wir mit Symbolen unsere Träume und Visionen, unsere Freuden, die Menschen, die wir in unserem Herzen tragen, und die schweren Steine unseres Lebens ablegen und so vor Gott bringen. Durch die Krippe hindurch war der Karren an den großen goldenen Stern gebunden. - ein „Walk of Fame“ der ganz anderen Art: in unserem Schulschwesternleben geht es nicht darum, uns selbst berühmt zu machen, so ließen wir den „Walk of Jesus“ entstehen: jede Schwester durfte Sterne auf diesen Weg legen, auf denen sie geschrieben hatte, was Jesus für sie persönlich so liebens- und verkündenswert macht. |
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| Ein Programmpunkt war die Vorstellung der
Bayerischen Provinz. Ein Millionärsquiz rundete diese Einheit spannend ab! Wir haben es bis zur Million geschafft…. |
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Sr. Carmen führte uns in die rumänische Geschichte ein und erzählte, wie die Schwestern den Kommunismus erlebt und überlebt haben, wie sie inmitten der drohenden Gefahr Gemeinschaft lebten. Die rumänischen Junioratsschwestern zeigten uns bei einem Tag- und einem Nachtspaziergang wichtige Stationen der Schulschwestern in Timişoara und weitere Sehenswürdigkeiten: die wunderschöne Klosterkirche und viele Häuser, in denen die Schwestern gewirkt und gelebt hatten, die ihnen später enteignet wurden und heute zum Teil völlig verfallen sind. Die Geschichte Rumäniens ergreift uns tief. |
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| Erwartungsvoll stiegen wir in den gelben Schulbus, der uns auf unserem Tagesausflug begleiten sollte. Wir „holperten“ (auch die Straßen sind abwechslungsreich gestaltet) nach Maria Radna, einem sehr romantisch gelegenen ehemals franziskanischen Wallfahrtsort mit langer Geschichte. Dort erlebten wir den Dreikönigsgottesdienst mit Wasserweihe in drei Sprachen. | ![]() |
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| Der Pfarrer führte uns anschließend auf herzerfrischende Weise durch seine schöne, aber auch renovierungsbedürftige Kirche, und zeigte uns auch das Marienbild, das auf wundersame Weise unbeschadet ein totales Abbrennen der ersten Kirche überstand. | ||
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| Danach ließ es sich unser Führer nicht nehmen, uns in seine Küche einzuladen. Dort war es gemütlich warm und urig franziskanisch, auch die verschiedensten Genüsse wurden uns zuteil. | ![]() |
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| Schließlich ging es weiter nach Arad – Heimatstadt mehrerer rumänischer Schwestern. Dort besichtigten wir eine orthodoxe Kathedrale, deren goldene, riesige Ikonenwand und die Gläubigkeit der Bevölkerung beeindruckten. | ||
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Anschließend besuchten wir ein orthodoxes Kloster. Auch hier wurden wir wie überall herzlich begrüßt und aufgenommen: ein Mönch führte uns durch die heiligen Stätten, zeigte uns uralte Ikonen und Bücher, erzählte uns von der Lebensweise und den Glaubensüberzeugungen der orthodoxen Mönche. Sie ließen uns teilhaben am gesungenen Stundengebet. Wir erlebten eine große Wertschätzung und eine große Aufgeschlossenheit gegenüber unserem Glauben und unserer Lebensweise – die Mönche waren sehr interessiert, wie wir leben, was wir glauben, was wir denken und wollten uns eigentlich noch lange nicht weiterziehen lassen. Vieles hätten wir von Rumänien noch zu erzählen, was sich nicht in Worte fassen lässt oder einfach zu lang wäre: von persönlichen Begegnungen, Meditationszeiten, gemeinsamen Beten, spirituellen Impulsen, von Erlebnissen, Eindrücken, von Menschen… |
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Wer genau hinhört, kann das Steinerne Herz klopfen hören! |
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Sr. Mariana hat viel Arbeit mit uns! |
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Fröhliches Beisammensein zum Abschluss. | |
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Der letzte Spaziergang führt uns zu den Schwestern, die das Leben der rumänischen Gemeinschaft schon durch die Geschichte getragen haben. | |
| Antiphon: Misericordias Domini…. |
Ein kleiner Auszug aus unserem
6-sprachigen Stundengebet: In jeder Laudes und jeder Vesper kamen alle Sprachen zu Wort. |
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| Es bleiben: Erinnerungen an viele schöne Begegnungen mit den rumänischen Schwestern Stundengebete und Gottesdienste, die in allen Sprachen erklungen sind Bilder und lebhafte Erinnerungen aus der ehemaligen rumänischen Provinz Verbundenheit mit der europäischen Junioratsgemeinschaft Staunen, wie schnell eine internationale Schulschwesterngruppe zusammenwachsen kann Freude aufs Wiedersehen die drängende Frage, wie die Armut der Menschen gelindert werden kann und eine große Dankbarkeit: für alle, die die europäischen Junioratstreffen ins Leben gerufen haben für die rumänische Gemeinschaft, Sr. Alvera und Sr. Claudia und ihre Schwestern, die uns herzlich aufgenommen haben für Sr. Mariana, die uns mit köstlichem Essen und rumänischen Spezialitäten verwöhnt hat, für Sr. Amata, die nicht nur als (!vielbeanspruchte!) Übersetzerin für unsere Gruppe eine besondere Bereicherung war für Sr. Angela, die mit Arbeit und echter „Liebesmüh“ diese Tage zu einem spirituell und gemeinschaftlich intensiven Erlebnis hat werden lassen. |
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