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| Jubiläumsfeier am 19. September 2009 | ||
| Mit Glockengeläut, Orgelklängen und dem Einzug der Geistlichkeit in die festlich geschmückte Benediktiner-Stiftskirche wurde das Jubiläumsfest feierlich eingeleitet. | ||
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Erzbischof em. Dr. Karl Braun, der den
Festgottesdienst in Konzelebration mit den Benediktinermönchen feierte,
wies in einer kraftvoll ermutigenden Festpredigt auf Mutter Theresia
hin, die das Vertrauen auf die Vorsehung Gottes in ihrem Leben bezeugte.
Die Selige gehörte „nicht zu den Frustrierten, sondern zu den Engagierten. Dabei war sie nicht auf Erfolg fixiert, sondern ihr ganzes Trachten war die Nachfolge durch Dick und Dünn.“ Er ermutigte die Schwestern in Anlehnung an Mutter Theresia mit den Worten: “Wir hoffen gegen alle Hoffnung. Gott der allmächtige und unendlich Barmherzige, werde um Jesu willen sein Werk zum erwünschten Ziele führen, wie er es von Anbeginn geleitet und beschützt hat. Vertraut auf Gott und wandelt auf seinen Wegen, dann wird er auch mit euch sein.“ |
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| Beim
Festgottesdienst kam die Messe von P. Victor Eder 0SB „Missa in honorem
Sancti Josephi“, (geschrieben ca. 1910) zur Aufführung. Die eindrucksvolle Gestaltung der Feierlichkeiten übernahmen die Gymnasiastinnen unter Leitung von Chr. Liebl und F. Menzel. Eine Bläsergruppe sorgte für einen schwungvollen Auftakt zur anschließenden Feierstunde im Rokokosaal des Benediktinerklosters. |
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Zahlreiche Gäste nahmen am Festakt teil:
Mitschwestern aus den Nachbarfilialen, prominente Vertreter aus Politik
und Gesellschaft, die Vertreter der Schulen am Ort, Eltern und
Schülerinnen, Freunde, Wohltäter und Nachbarn. Leider konnte die
langjährige Erzieherin, Schwester Alexandra, aus gesundheitlichen
Gründen nicht teilnehmen. Sr. Charlotte, die neue Provinzoberin, erinnerte an die Anfänge der Stiftung und die vertrauensvolle und segensreiche Zusammenarbeit der beiden 0rdensgemeinschaften durch all die Jahrzehnte. |
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| „Die Präsenz der
Schwestern prägt die Atmosphäre in Metten mit, ihre Anwesenheit ist
erwünscht, gerade auch dort, wo der direkte Dienst am Kind nicht mehr
möglich ist.“ Landrat Christian Bernreiter würdigte das Bildungskonzept der Ordensgründerin und das erfolgreiche Wirken von Generationen von Schwestern hier in Metten: „Ich persönlich ziehe meinen Hut vor dieser selbstlos und im christlichen Geist geleisteten Arbeit.“ Ebenso fand Bürgermeister Erhard Radlmaier lobende Worte für „100 Jahre sorgenvolle Arbeit für Metten und seine Bürgerinnen und Bürger“. Er bekräftigte sein Wort mit einem Scheck zugunsten der Stiftung Schülerinnenheim St. Josef in Metten. |
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Der Festredner Roman Eder ließ
die wechselvolle Geschichte des Hauses lebendig werden, die in Antwort
auf die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Gegebenheiten
der Zeit eine Wandlung vom Waisenhaus bis zum heutigen Internatsbetrieb
erfuhr. Unterstützend zur pädagogischen Arbeit nannte er wertschätzend die kontinuierliche Arbeit der Hausschwestern in Küche, Waschhaus, im Garten und Feld durch viele Jahrzehnte. „Für alles sagt Metten - Danke“ |
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| Mit einer erfrischenden Darbietung und einem „süßen“ Geschenkkorb erfreuten die Kinder des Kindergartens den Schwesternkonvent. | ||
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| Abt Wolfgang Hagl OSB sprach als Stiftungsvorsitzender den Dank aus, dass es 100 Jahre das Kloster der Schulschwestern in Metten gibt, für die ausgezeichnete Arbeit der Schwestern in der Erziehung und Bildung der Kinder und jungen Menschen, für die wohlwollende Zusammenarbeit von zwei betenden Gemeinschaften. Er spricht auch seine Sorge an: „Unsere Stiftung steht auf sehr schwachen Beinen ... Das Geld reicht gerade aus für den jährlichen Haushalt ... wir sind für Zustiftungen dankbar. - er verweist mit einem Schmunzeln auf den Hl. Josef als Finanzminister - und bittet nachhaltig zum Jubiläum um eine Schwester. | ||
| Eine frohe, gelöste Atmosphäre herrschte
beim anschließenden Abendessen. |
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Im Namen aller dankte Frau Oberin Talida allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben, für die gesegnete, beeindruckende Feierstunde. Jeder Gast hat es wohl gespürt, dass ein Jubiläum ein willkommener Anlass ist, auch Gott zu danken für seine treue Führung durch ein ganzes Jahrhundert und Ihm getrost die Zukunft anzuvertrauen. |
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Eine kunstvoll selbst gestaltete Jubiläumskerze brannte zur Ehre Gottes. | |