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| Für einen beschwingten Auftakt sorgte das Große Orchester mit dem Konzertwalzer „Geschichten aus dem Wienerwald“, zu dem vier Balletttänzerinnen graziös tanzten. | |
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Sr. Salome Strasser, die Provinzoberin, |
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| Einen extra Gruß richtete sie an die anwesenden Schülerinnen, „stellvertretend für die vielen tausend Kinder, Schülerinnen und jungen Frauen, denen unser aller pädagogisches Wirken gilt. Die jungen Menschen sind Anlass für unser Beisammensein heute – mit ihnen und für sie wollen wir ‚gemeinsam Zukunft gestalten’.“ |
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| Mit großem Können und jugendlichem Schwung führten die Schülerinnen die einzelnen Nummern vor, die unter „Bewegt in die Zukunft“ zusammengefasst waren: Einrad – Hip-Hop – Flamenco – Akrobatik – Tanz. | |
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In seinem ersten Referat brachte Herr Dr. Beer Grundsätzliches zum
Leitbild. Er bezog die Spielerinnen vom Orchester mit ein und
veranschaulichte damit einen Aspekt seiner Ausführungen. Er ließ jede
auf sein Zeichen hin ihren Lieblingston spielen, was natürlich eine
große Dissonanz ergab.
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Mit diesen Schwerpunkten am Puls der Zeit zu sein und gleichzeitig den Auftrag der Gründerin weiterzuführen, verdeutlichte die PowerPoint-Präsentation „Maria Theresia von Jesu Gerhardinger – Quellen und Visionen“. |
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Mutter Theresia gründete die Armen Schulschwestern für die Erziehung und Bildung von Mädchen und jungen Frauen. |
Wir erfahren geschlechtergerechte Erziehung als große
Herausforderung. Das heißt, |
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Wir machen die Sorge um Benachteiligte zu
unserem besonderen Anliegen. Das heißt, - die verschiedenen Gesichter der Armut erkennen, - sich auf die Not der uns Anvertrauten einlassen. |
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Mutter Theresia lebte im Einklang mit der Schöpfung. |
Wir sehen verantwortungsvollen Umgang mit der
Schöpfung als Gebot der Stunde. Das heißt, - Freude an der Schöpfung wecken, - nachhaltigen Lebensstil einüben, - sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. |
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Mutter Theresia war aufgeschlossen für andere Kulturen und
Religionen. |
Wir stellen uns dem Dialog der Religionen und
Kulturen. Das heißt, - wissen, wozu man steht, - zu dem stehen, wovon man überzeugt ist, - offen auf die Anderen zugehen. |
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Ihre Vision lebt. |
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Nach dem Orchesterstück Music from „The Lord Of The Dance“ ging Dr.
Beer auf die Schwerpunkte aus theologischer Sicht ein. Schülerinnen, die
er auf die Bühne holte, ließ er jeweils verschiedene Eigenschaften
darstellen: fromm, fleißig, sozial, entspannt, wütend, widerspenstig ...
Er führte weiter aus, dass man nur in der Gesamtschau dem Menschen
gerecht wird, der – wie die ganze Schöpfung – von Grund auf gut ist.
Gott bejaht jeden Einzelnen, unabhängig von seinem Geschlecht; ihn in
seiner Würde zu achten und ihn zu fördern, ist unser Auftrag. Dazu
gehört auch die Integration von Kindern und Jugendlichen, die im Abseits
stehen, aus welchen Gründen auch immer. |
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| In der Mittagszeit wurden die zahlreichen Gäste von der Klosterküche und vielen Helferinnen rasch und gut verköstigt. Es blieb Zeit zum Austausch und zur Begegnung, Interessierte schlossen sich den Führungen durch Kindergarten und Schulen, Sendungsraum und Krypta an. |
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Das Programm am Nachmittag eröffneten zwei Harfenspielerinnen mit drei brillanten Stücken. |
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Die dritte Einheit nutzte Herr Dr. Beer, die Begriffe Bildung und
Erziehung zu veranschaulichen und die pädagogischen Standards mit Inhalt
zu füllen. Anhand einer Wertepyramide zeigte er den Zusammenhang von
Wert-Norm-Gesetz-Gewohnheit auf und gab zu bedenken, dass der Begriff
Wertevermittlung nicht zutreffe, sondern Kindern und Jugendlichen
Werterfahrungen ermöglicht werden sollen. |
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| Dem Leitbild komme eine große Bedeutung zu,
führte er aus, und soll eine Zielvorgabe sein, die zu erreichen
angestrebt wird. Doch gleichzeitig relativierte und betonte er, dass in
der pädagogischen Arbeit das Kind im Mittelpunkt stehe, dass es gilt,
Kinder und Jugendliche für das Leben stark zu machen. Dazu braucht es
den Lehrer, die Lehrerin und Erzieherin mit ihrer Persönlichkeit als
Vorbild. |
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| Kräftiger Applaus bekräftigte den Dank, den Schwester Salome an den Referenten aussprach. | |